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Suzuki

Die Suzuki Motor Corporation ist ein japanisches multinationales Unternehmen mit Hauptsitz in Minami-ku, Hamamatsu. Suzuki stellt Autos, Allradfahrzeuge, Motorräder, Geländefahrzeuge, Außenbordmotoren, Rollstühle und viele andere kleine Verbrennungsmotoren her.
Im Jahr 2016 war Suzuki der elftgrößte Automobilhersteller der Welt. Suzuki beschäftigt über 45.000 Mitarbeiter und verfügt über 35 Produktionsstätten in 23 Ländern und 133 Vertriebshändler in 192 Ländern. Der weltweite Autoverkauf ist der zehntgrößte der Welt, während der Inlandsabsatz das drittgrößte des Landes ist.
1909 gründete Michio Suzuki (1887–1982) die Suzuki Loom Works in dem kleinen Küstendorf Hamamatsu in Japan. Suzuki baute Webstühle für die japanische Riesenseidenindustrie.
1929 erfand Michio eine neue Art von Webmaschine, die ins Ausland exportiert wurde. Die ersten 30 Jahre der Tätigkeit des Unternehmens konzentrierten sich auf die Entwicklung und Produktion dieser Maschinen. Trotz des Erfolgs seiner Webstühle war Suzuki der Ansicht, dass sein Unternehmen von einer Diversifizierung profitieren würde, und begann, sich mit anderen Produkten zu befassen.
1937 fertigte Suzuki mehrere Kompaktwagen-Prototypen an. Diese ersten Suzuki-Kraftfahrzeuge wurden von einem innovativen, dann flüssigkeitsgekühlten Vierzylinder-Vierzylindermotor angetrieben.
Nach dem Zweiten Weltkrieg brauchten die Japaner dringend einen erschwinglichen und zuverlässigen Personentransport. Viele Unternehmen boten bereits Clip-on-Gasmotoren an, die an einem typischen Fahrrad befestigt werden konnten. Suzukis erstes zweirädriges Fahrzeug war ein Fahrrad mit einem Motor namens ""Power Free"". Der 1952 Power Free wurde so konzipiert, dass er erschwinglich und einfach zu bauen und zu warten ist. Er verfügte über einen mechanischen Zweitaktmotor mit 36 ​​ccm Hubraum und einer Leistung.
Das neue Dual-Gear-System ermöglichte es dem Fahrer, entweder mit Motorunterstützung oder ohne Motorunterstützung zu treten oder einfach die Pedale zu trennen und mit reiner Motorleistung zu arbeiten. Das Patentamt der neuen japanischen Regierung hat Suzuki einen finanziellen Zuschuss für weitere Forschungen im Bereich Motorradtechnik gewährt.
Bis 1954 produzierte Suzuki 6.000 Motorräder pro Monat, und sein Unternehmen änderte offiziell seinen Namen in Suzuki Motor Co., Ltd. Von 1955 bis 1976 produzierte das Unternehmen Motorräder ausschließlich mit Zweitaktmotoren, von denen der größte der wassergekühlte G2F5-Dreizylinder war.
Suzukis Erfolg im Zweitaktwettbewerb wurde stark vom ostdeutschen Grand-Prix-Teilnehmer Ernst Degner beeinflusst, der 1961 in den Westen floh und Erfahrungen im Bereich Zweitaktmotoren des ostdeutschen Herstellers MZ mitbrachte. Die Geheimnisse, die Degner mitbrachte, waren die Arbeiten von Walter Kaaden, der zum ersten Mal drei Schlüsseltechnologien zusammenbrachte: einen Boost-Port, eine Expansionskammer und einen Drehschieber.
1976 stellte Suzuki seine ersten Motorräder seit den 1950er Jahren Colled COX mit den Viertaktmotoren GS400 und GS750 vor.
1994 gründete Suzuki in Zusammenarbeit mit Nanjing Jincheng Machinery einen chinesischen Motorradhersteller und -exporteur namens Jincheng Suzuki.
In den Jahren 2009-2015 war Volkswagen mit 19,9% nicht beherrschend an Suzuki beteiligt. Ein internationales Schiedsgericht befahl Volkswagen, Suzukis Anteil zurückzuverkaufen. Suzuki zahlte 3,8 Milliarden US-Dollar, um den Aktienrückkauf im September 2015 abzuschließen.